Die Schweizerische Nationalbank sieht die Möglichkeit, auf dem Devisenmarkt aktiv zu werden, als Teil ihres wichtigen Ziels, die Preise zu stabilisieren.
Bei einer Abwertung des Schweizer Frankens ist die Schweizerische Nationalbank bereit, Devisen zu verkaufen. Wenn der Schweizer Franken stark aufwertet, wird die Bank Devisen kaufen.
Dies ist eine Zwangslösung, da die Bank mit der extremen Inflationsrate von 3,5 % im letzten Jahr fertig werden muss. Dies ist im Vergleich zu anderen Ländern in Europa und der Welt ein relativ niedriges Inflationsniveau. Sie lag jedoch weit über der Rate von 0-2%, die die SNB als normal für die Preisstabilität betrachtet. Der Eintritt in den Devisenmarkt ist ein Schritt im Rahmen der stabilitätsorientierten Politik der Bank und der Schweizer Regierung.
Die Preise in den verschiedenen Wirtschaftssektoren stiegen im Januar um 3,3 %, womit die Inflation seit einem Jahr über dem Zielband der SNB liegt.
Marktexperten gehen davon aus, dass die Schweizerische Nationalbank bei ihrer nächsten Sitzung am 23. März den Leitzins von derzeit 1 % erneut anheben wird, wobei die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um 50 Basispunkte bei 85 % liegt.